Sternstunden des Motorenbaus
Geschichte und Technik der Sternmotoren
Vorträge, Ausstellung, Betrieb

Sonntag, 15. März 2015
11 bis 17 Uhr


Wegen der großen Nachfrage widmet sich das Maschinenmuseum noch einmal diesem ganz besonderen Kapitel der Geschichte des Motorenbaus, den Sternmotoren.
Die Entstehung dieser speziellen Bauform ist unmittelbar verknüpft mit der Entwicklung der Luftfahrt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Schon bald zeigte sich die Überlegenheit der luftgekühlten Sternmotoren als Triebwerk für die damaligen Flugapparate.
Wie diese Kunststücke des Motorenbaus aussahen, vermittelt ein Original- Sternmotor aus dem 1. Weltkrieg, den das Deutsche Museum in München dem Maschinenmuseum als Leihgabe zur Verfügung stellt. Eine absolute Rarität!

Aber damit nicht genug. Rund 40 Jahre später erreichte der Bau von Sternmotoren seinen Höhepunkt. Kolbentriebwerke mit mehreren tausend PS trugen die Verkehrsflugzeuge der 1950er Jahre durch die Lüfte. Ein geradezu technisches Wunderwerk aus dieser Zeit kann ebenfalls bestaunt werden, eine Leihgabe der Lufthansatechnik in Frankfurt/Main und gleichzeitig ein Highlight der Ausstellung.

Aber auch das gibt es: Die Akteure des Maschinenmuseums präsentieren eine Weltneuheit. Vorgeführt wird das originalgetreue Großmodell eines soge- nannten Stern-Umlaufmotors. Ein Motorenerlebnis der ganz besonderen Art! Manfred Münster stellt sein Groß-Flugmodell der Udet „Flamingo“ vor. Zudem sorgen weitere Motorenvorführungen für typisches Brummen und Knattern von Flugmotoren.

Am Spiel- und Basteltisch für Kinder können derweil kleine Sternmotoren entworfen und gebaut werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Bei all den aufregenden Motorenerlebnissen sorgt das Café SCHRAUBE des Museums für Entspannung und das leibliche Wohl der kleinen und großen Besucher/innen.

Eintritt frei, Spende erbeten!


Programm

Kurz-Vortrag

  • Sternstunden des Motorenbaus,
    Entwicklung, Aufbau und Funktion der Sternmotoren

Ausstellung/Dokumentation

  • Eine Leihgabe der Lufthansatechnik Frankfurt/Main:
    Achtzehnzylinder-Doppelsternmotor, Pratt & Whitney (1950er Jahre)
  • Eine Leihgabe des Deutschen Museums in München:
    Siebenzylinder Stern-Umlaufmotor „Gnôme Omega“ (1.Weltkrieg)

Vorführungen/Betrieb

  • Unglaublich, aber wahr!
    Fünfzylinder Sternumlaufmotor im Maßstab 1:3
  • Modellbau in höchster Präzision:
    Siebenzylinder Viertakt-Sternmotor
  • Eine absolute Motorenrarität im Maßstab 1:1
    Dreizylinder Viertakt-Sternmotor von Telefunken
  • Großmodell Doppeldecker Udet „Flamingo“

Programm für Kinder

  • Am Spiel- und Basteltisch:
    Wer baut den tollsten Sternmotor?

Café „SCHRAUBE“

  • Und wie immer ist auch für das leibliche Wohl unserer kleinen und
    großen Besucher/innen gesorgt.

Spannende Sternstunden allen kleinen und großen Besucher/innen
wünscht

Ihr Team vom
Maschinenmuseum

Galerie
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